Bauphase Beisser-Haus, Spitalerstr. 1, Hamburg

Mit Tradition in die Zukunft:
Beisser-Haus an der Spitalerstraße präsentiert sich künftig in neuem und doch bekanntem Gewand

Hamburg, XX. September 2025 – Mit der umfassenden Revitalisierung des Beisser-Hauses an der Spitalerstraße 1 setzen die Eigentümer ein Zeichen für die Hamburger Innenstadt: Die Fassade und das Innere des Bestandsgebäudes mit einer Nutzungsfläche von insgesamt 4.620 m² wurden nach Plänen des Hamburger Architekturbüros BIWERMAU Architekten BDA weiterentwickelt. Der Start der Revitalisierung erfolgte in 2023, die Bauarbeiten werden voraussichtlich im vierten Quartal des Jahres 2025 vollständig abgeschlossen. Bereits zum 26. September 2025 eröffnet Snipes in der Handelsfläche im Erdgeschoss auf ca. 450 m² einen neuen Store. Zwischen dem ersten und sechsten Obergeschoss befinden sich flexibel gestaltbare Flächen für eine Büronutzung, die im ersten Obergeschoss um einen Innenhof ergänzt werden.  

Das Geschäftshaus vis-à-vis zum Hamburger Hauptbahnhof wurde ursprünglich im Jahr 1906 als Lloyd Hotel gebaut und danach von Georg Michael Heinrich Beisser erworben. Bis heute befindet sich das Beisser-Haus in Familienhand. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude nahezu vollständig neu errichtet und prägt seitdem als architektonisches Tor zur Spitalerstraße die Hamburger Innenstadt. „Wir wollten das Beisser-Haus in die Zukunft tragen und dabei wurde sich seitens der Eigentümer bewusst für eine Revitalisierung des Bestandes entschieden und gegen einen Neubau. Zwar sind weder die Fassade noch andere Elemente denkmalgeschützt, dennoch wollten wir die identitätsstiftenden Merkmale wieder aufgreifen, die vorhandene Struktur nutzen und weiterentwickeln. Als Baustein der Hamburger Altstadt sollte die Besonderheit des Beisser-Hauses auch nach der Revitalisierung erkennbar sein und das Tor zur Spitalerstraße sein bekanntes Gesicht behalten“, erläutert Marco Röske, Geschäftsführer der Spitaler Straße 1 Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG und Sprecher der Eigentümer. „Das Beisser-Haus verbindet einen einzigartigen Gründerzeit-Charakter mit modernen Bürokonzepten und steht für ein nachhaltiges Investment in die Zukunft und einen behutsamen Umgang mit dem Bestand.“

Revitalisierung mit historischem Bezug

Das Hamburger Architekturbüro BIWERMAU Architekten hatte sich im Jahr XX im Rahmen eines Wettbewerbs mit ihrem Entwurf durchgesetzt, welcher sich sowohl nahtlos in die bestehende städtebauliche Struktur einfügt als auch den Charakter der historischen Hamburger Innenstadt widerspiegelt. Insbesondere die Neuinterpretation der verschiedenen historischen Elemente des ursprünglichen Gründerzeitbaus wusste die Eigentümer sowie die Verantwortlichen der Stadt Hamburg zu überzeugen: So wurden die Gebäudefassaden neu errichtet und bekannte historische Elemente integriert, während die Sockelzone durch Zierelemente eine architektonische Aufwertung erfährt. Die Konzeption des obersten Geschosses beinhaltet zudem eine Erweiterung, die besondere Deckenhöhen ermöglicht und wird durch die Kupferdachstruktur abgerundet, die den Charakter der Hamburger Altstadt aufgreift.

„Unser Augenmerk lag vor allem darauf, die Identität des Ortes sichtbar zu machen und zugleich eine zeitgemäße Architektursprache umzusetzen. Durch die Interpretation der Fassaden mit neuen historischen Details und die Anlehnung des Dachaufbaus an die Gründerzeitstruktur wollen wir Vergangenheit und Gegenwart harmonisch miteinander verbinden“, kommentiert Gerburg Brilling, Architektin bei BIWERMAU Architekten BDA. „Die prägenden historischen Elemente und Details finden sich auch im Inneren des Beisser-Hauses wieder. Eine Hommage an den Geist der Immobilie.“

Pressekontakt
Beilquadrat / Hanna Santoro
hanna.santoro@beilquadrat.de / 0151 172 230 49